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    Akupunktur

    Die Akupunktur ist eine ca 3000 Jahre alte traditionelle chinesische Behandlungsmethode, bei der feine Nadeln in bestimmte Körperpunkte gestochen werden. Grundlage der Akupunktur ist eine traditionelle asiatische Vorstellung vom Körper, welche sich von den westlichen Erkenntnissen zu Anatomie und Körperfunktionen unterscheidet: Nach asiatischem Verständnis wird der Mensch von der Lebensenergie Qi durchflossen. Sie soll laut der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) in den Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper strömen und an mehr als 700 Punkten dicht unter der Hautoberfläche leicht erreichbar sein. Ungefähr 400 davon werden als Akupunkturpunkte genutzt. Wird der Fluss des Lebens gestört, zum Beispiel durch Kälte, Wärme, Stress, falsche Ernährung oder Schmerz, kann durch die Akupunktur die Blockade wieder gelöst und der Fluss wiederhergestellt werden.

    Bei der Durchführung  liegt oder sitzt der Patient in möglichst entspannter Haltung. Je nach Diagnose werden an bestimmten Punkten auf den Meridianen (Meridian = Lebenslinien auf Chinesisch)

    zwischen 5 und 20 Einmalnadeln gesetzt, welche für ca. 20 bis 30 Minuten belassen werden.